Was ist eigentlich PEG?


PEG ist die Abkürzung für Polyethylenglykole und ist ein synthetischer Emulgator.

Ein Ausgangsstoff für die Herstellung dieses PEG (-Derivate) ist das Erdölderivat Ethylenoxid.


Wofür Emulgatoren?

Emulgatoren haben die Aufgabe Fett und Wasser zu verbinden und finden so häufig Verwendung in Kosmetikprodukten. Beispielsweise bei der Herstellung einer Creme werden Emulgatoren dazu benötigt, die Fettphase mit der Wasserphase zu verbinden.


Wo liegt das Problem?

Emulgatoren sind nicht per se alle schlecht. Hier in diesem Fall steht allerdings das Erdölderivat Ethylenoxid unter Verdacht erbgutschädigend und krebserregend zu sein.

Auch besteht ein Problem darin, dass die PEGs sich mit den Fetten in deiner Haut verbinden können und diese dann ausgespült beim Duschen ausgespült werden können und somit deine Haut durchlässiger wird.


Wie kannst du erkennen, ob ein Produkt PEG enthält?

In den Inhaltsstoffen steht meistens PEG geschrieben oder „-eth“ im Namen eines Stoffes.


Beispiel: Sodium Laureth Sulfate (SLES)

Sodium Laureth Sulfate (Natriumlaurylethersulfat) ist ein Tensid. Ein Tensid ist eine waschaktive Substanz, die gerne für Shampoos und Duschgels verwendet wird. Sie hilft die Haut von Schmutz und Fett zu reinigen. SLES zählt aber auch zu den PEGs und schwächt die Barrierefunktion der Haut.


In der Naturkosmetik sollten PEGs keine Verwendung finden. Vielmehr kommen hier pflanzliche Tenside zur Anwendung, die aus Zucker oder Kokos hergestellt werden.


Quelle:

https://www.codecheck.info/news/Sie-schwaechen-die-Hautbarriere-Emulgatoren-in-Deiner-Creme-233203

https://utopia.de/ratgeber/polyethylenglykol-was-du-ueber-peg-in-kosmetika-wissen-solltest/

https://www.codecheck.info/inhaltsstoff/Sodium-Laureth-Sulfate

https://www.natuerlichehautpflege.de/pegs-kosmetik/

(Seiten abgerufen am 24.01.2021)



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